Biodiesel — Raps und Co statt schwarzes Gold!
Diesel wird aus Erdöl gewonnen; Biodiesel nicht! Vielmehr dient beispielsweise das aus Raps oder Soja gewonnene Öl als Ausgangsstoff. Dieses Öl wird durch chemische Prozesse in Biodiesel umgewandelt. Für die Umwandlung gibt man zum Pflanzenöl Methanol und Reagenzien wie beispielsweise Kalium- oder Natriumhydroxid hinzu.

Biodiesel - Rapsfelder
Der große Vorteil beim Biodiesel: Eine ganze Reihe von Dieselfahrzeugen kann diesen Kraftstoff tanken, ohne dafür zuvor umgerüstet worden zu sein. Welche Fahrzeuge sich dafür eignen, kann man durch eine einfache Anfrage beim jeweiligen Autohersteller klären oder aber, indem man Datenbanken im Internet abfragt (z.B. auf Biodiesel.de). Ist das Auto Biodiesel-tauglich, so lässt sich der Bio-Kraftstoff durchaus auch mit normalem Diesel mischen. Niemand, der bisweilen mit Biodiesel fährt, ist also stets darauf angewiesen, eine Tankstelle zu finden, die auch Biodiesel verkauft.
Wer sich dennoch informieren möchte, wo genau man nun Biodiesel herbekommt, kann im Internet beispielsweise die Seite der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel ansteuern. Was hierzulande als Biodiesel verkauft werden darf und was nicht, ist in einer DIN-Norm definiert:
Sie hat die Bezeichnung: DIN EN 14214.
Diese Festlegung ist sicherlich sinnvoll, weil durch sie Schäden an Fahrzeugen durch bedenkliche Zusätze beim Biodiesel vermieden werden. Beim Einsatz von Biodiesel gibt ein Fahrzeug weitaus weniger Kohlendioxid an die Umwelt ab als beim Fahren mit herkömmlichem Diesel-Kraftstoff.
Also: Tun Sie der Umwelt etwas Gutes!
